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Stress vermeiden

7 Tipps, mit denen du entspannt durchs Medizinstudium kommst

Ein Medizinstudium kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Die Anforderungen an dich sind hoch, die Ausbildung dauert lange und 24-Stunden-Dienste können an deinen Kräften zehren. Doch das sind keine Gründe, dich entmutigen zu lassen: Unsere Tipps zeigen dir, wie du unnötigen Stress im Medizinstudium vermeiden kannst.

Eine Medizinstudentin sitzt im Café und lernt entspannt für eine Prüfung.
Das Medizinstudium ist ein ganz schönes Brett: So vermeidest du Stress und kommst entspannt durchs Studium. ©iStock/isbjorn

Lesedauer: 4 Minuten

1) Stress im Medizinstudium mit klugem Zeitmanagement vorbeugen 

Als Medizinstudent:in ist dein Terminkalender meist vollgepackt mit Vorlesungen und Lernblöcken. Damit zwischen der ganzen Büffelei auch Raum für Entspannung und Freizeit bleibt, solltest du deine Zeit möglichst sinnvoll planen. Diese Schritte helfen dir dabei: 

  • Lege deine Ziele fest – so arbeitest du nicht ins Blaue und fokussierst dich auf sinnvolle Lerninhalte.
  • Setze Prioritäten – du kannst nicht alles auf einmal stemmen. Wenn du deine Termine und Bücherberge nach Must-haves und Nice-to-haves ordnest, sorgst du dafür, dass du das Wichtigste zuerst lernst.
  • Plane deinen Tagesablauf – du kennst dein Ziel und hast deine Aufgaben priorisiert? Dann kannst du sinnvoll planen, wie viele Stunden du pro Tag fürs Medizinstudium lernen willst. Gleichzeitig kannst du dir Freiräume für Pausen oder Treffen mit Freund:innen schaffen. 

Du willst noch mehr Tipps zur Planung deines Tages? Hier erfährst du noch mehr zum Thema Zeitmanagement im Medizinstudium

2) Nutze Prüfungsangst zu deinem Vorteil

Die schweren Prüfungen des Medizinstudiums treiben dir die Schweißperlen auf die Stirn? Lass dich nicht zu stark von deiner Prüfungsangst stressen – immerhin ist sie ein gutes Zeichen. Eine kleine Portion Aufregung hilft dir dabei, dein Wissen bestmöglich abzurufen. Eine regelrechte Panik ist jedoch kontraproduktiv, weil sie dich unter unnötigen Stress setzt. 

Wenn die Panik überhandnimmt, liest du hier, was du konkret gegen Prüfungsangst unternehmen kannst

3) Halte Kontakt zu deinen Freund:innen 

Für das Medizinstudium musst du viele Stunden am Tag lernen. Aber auch wenn sich die Bücher auf deinem Tisch stapeln – plane dir Zeit mit deinen Liebsten ein. Schon ein kurzes Treffen oder Telefonat am Abend können dir helfen, abzuschalten und den Kopf freizubekommen. Wird es doch mal zu stressig, haben deine Freund:innen bestimmt Verständnis dafür, dass du die eine oder andere Verabredung absagst. Achte nur darauf, dass dies nicht zur Regel wird und du dich nicht immer weiter isolierst. 

Lese noch mehr dazu, wie du Freundschaften trotz Lernstress pflegen kannst

4) Nachtdienst ohne Stress 

Verbringst du Phasen deines Studiums im Krankenhaus, zum Beispiel während des Pflegepraktikums oder des PJs, kann es vorkommen, dass du für eine Nachtschicht eingeteilt wirst. Darauf bereitest du dich im besten Fall gut vor, damit du fit durch den Dienst kommst: 

  • Komm ausgeschlafen und ausgeruht zur Nachtschicht – mache dir aber keinen Stress, falls du davor nicht richtig schlafen kannst. So erzeugst du dir nur zusätzlichen Druck.
  • Iss genügend vor der Schicht, damit du ausreichend Energie für die Nacht hast.
  • Trinke genug während des Diensts, aber verzichte auf Energydrinks und Kaffee, die dich nur kurzfristig pushen. 

Lese noch mehr Tipps zum Thema Fit im Nachtdienst.  

5) Medizin im Home-Office studieren – aber richtig 

Mit der Corona-Pandemie haben sich viele Aktivitäten in unsere eigenen vier Wände verlagert. Das bedeutet: Vorlesung per Videochat und Schreibtisch statt Bibliothek. Auch wenn die Ruhe beim Lernen sehr angenehm sein kann, sorge dafür, dass du Austausch mit deinen Kommiliton:innen und Dozent:innen hast. So kannst du gemeinsam mit anderen Lernstoff reflektieren und gerätst nicht in die Isolationsfalle. 

Erfahre hier, wie du noch produktiver im Home-Office studieren kannst.  

6) Clever im Medizinstudium lernen mit Musik 

In der Medizin lernst du unzählige Themen. Kleine Tricks können dir dabei helfen, das Wissen noch besser in der Prüfung abzurufen und erfolgreicher durchs Studium zu kommen. Musik kann dabei unterstützen, denn sie stimuliert die Hirnaktivität: 

  • Suche dir Titel ohne Text – gesprochene Wörter können dich tatsächlich beim Lernen behindern.
  • Auch Naturtöne können dir beim Pauken helfen.
  • Höre die Musik im Hintergrund bei niedriger Lautstärke, um ein angenehmes Grundrauschen zu erzeugen.
  • Erstelle am besten eine Playlist, damit du nicht ständig nach neuen Tracks suchen musst. 

Erfahre, was genau hinter Lernen mit Musik steckt. 

7) Prokrastination locker sehen 

Manchmal fehlt einfach die Motivation, sich für eine weitere Stunde hinters Skript zu klemmen – eine dankbare Ablenkung bietet Prokrastination. Und damit bist du nicht alleine. Wir haben uns umgehört, wie andere Medizinstudierende so prokrastinieren. Erkennst du dich darin wieder?

 

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