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Arztassistenz

Unterstützung für deinen Praxisalltag

In deiner Praxis hast du häufig Routineaufgaben zu erledigen. Erfahre, wie du manches To-do delegierst und wie dir ein Arztassistent oder eine Arztassistentin dabei helfen kann.

Eine Arztassistentin zieht eine Spritze auf.
Ein Arztassistent oder eine -assistentin kann auch in der Niederlassung viele Aufgaben für dich übernehmen. ©photocase/addictive stock

Lesedauer: 3 Minuten

So kann dich ein Arztassistent oder eine Arztassistentin unterstützen

Ein Arztassistent oder eine Arztassistentin – auch Physician Assistant (PA) genannt – kann dich in der täglichen Praxisarbeit wertvoll unterstützen. Und zwar beim Prozess- und Dokumentationsmanagement und bei delegierbaren patientenbezogenen Tätigkeiten. Dazu zählen zum Beispiel: 

  • Abnehmen von Blut
  • Versorgen von Wunden
  • Assistenz bei Operationen
  • Durchführung der Anamnese
  • Mitwirken bei und das Durchführen von Diagnostik
  • Mitwirkung bei der Therapie
  • Verfassen von Arztbriefen 

Um das zu dürfen, absolviert ein Arztassistent bzw. eine Arztassistentin ein drei- bis vierjähriges Bachelorstudium, welches 2005 erstmals in Deutschland angeboten wurde. Wichtigste Voraussetzung für das Studium ist eine abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf und je nach Hochschule auch eine zweijährige Berufserfahrung. Die PAs bringen also noch ein paar Jahre Erfahrung zusätzlich zum Studium mit, wenn sie dich in deiner Praxis unterstützen.  

Verantwortung liegt immer bei dir

Wichtig ist jedoch, dass der oder die PA kein Ersatz für Ärztinnen und Ärzte darstellen soll. Eine Unterbesetzung in einer Praxis kann nicht durch Arztassistenten oder -assistentinnen ausgeglichen werden. Außerdem trägst du als Ärztin oder Arzt immer die Verantwortung. PAs sind nicht befugt, die Tätigkeiten eigenverantwortlich auszuüben. Die Anordnungs- und Durchführungsverantwortung liegt immer bei dir. Deshalb ist es wichtig, dass du genau einschätzen kannst, was dein angestellter Arztassistent oder deine angestellte Arztassistentin tun kann. Aber in der gemeinsamen täglichen Arbeit findest du das schnell heraus. Und du weißt auch, welche Arbeiten in der Praxis du gut delegieren kannst.  

Mehr Zeit für deine Patientinnen und Patienten

Du siehst: Der oder die Physical Assistant ist ganz stark auf eine unterstützende Tätigkeit ausgerichtet. Genau das kann dir aber im Arbeitsalltag helfen und dich bei Routineaufgaben entlasten. Mit einem gut ausgebildeten Team in deiner Niederlassung bleibt dir dann mehr Zeit für die Behandlung deiner Patientinnen und Patienten.

 

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