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Facharztmangel

Kleinen Patient:innen droht Unterversorgung

Die Bundesländer schlagen Alarm: Wegen Mangels an Kinderärzt:innen droht schon in wenigen Jahren eine Unterversorgung.

Ein Kinderarzt untersucht ein Baby, das ihn aufmerksam beobachtet.
Kein Nachwuchs für den Nachwuchs: Die Bundesländer sorgen sich um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen. ©iStock/GeorgRudy

Seit Jahren nimmt die Arztzeit ab. Immer mehr Ärzt:innen entscheiden sich gegen den vollen Versorgungsauftrag in eigener Niederlassung und bevorzugen stattdessen flexiblere Arbeitsbedingungen wie Teilzeit oder Anstellung. Dem steht eine alternde Bevölkerung mit steigendem Bedarf entgegen. Die immer weniger werdende Arztzeit macht sich aber auch bei der Versorgung der Kleinsten bemerkbar.

Erst kürzlich warnte der Fachverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) vor einem Engpass im Bundesland Berlin, da die Stadt wächst, ausreichender Nachwuchs an Kinderärzt:innen jedoch ausbleibt. Auch Sachsen-Anhalt blickt mit Sorge auf die Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Bis zum Jahr 2030 gehen voraussichtlich 40 Prozent der niedergelassenen Pädiater:innen in den Ruhestand.

Dass dies nicht nur ein Problem einzelner Bundesländer ist, davor warnte der BVKJ bereits im Jahr 2020. Seine Prognose lautete, dass bis 2025 rund ein Viertel aller damals tätigen Kinder- und Jugendärzt:innen in den Ruhestand gehen – bei ausbleibenden Nachfolger:innen.

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