Berlin

Berlin zählt zu den beliebtesten Städten weltweit. Ob Alteingesessener oder Zugezogener, bestimmt fallen dir aus dem Stegreif viele großartige Seiten unserer Stadt ein. Auch die ausgezeichnete medizinische Versorgung?

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin sorgt dafür, dass die ambulante medizinische Versorgung reibungslos funktioniert. Mehr als 9.000 niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten sind in der Hauptstadt erste Anlaufstelle, wenn es um gesundheitliche Probleme der gesetzlich Versicherten geht.

Und Berlin wächst. Das heißt, auch in Zukunft braucht die Stadt junge Ärzte und Psychotherapeuten, die die Berliner zuverlässig und engagiert ambulant versorgen.

Wer als Arzt oder Psychotherapeut Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung ambulant behandeln will, benötigt eine Zulassung als Vertragsarzt.

  • Zulassung in Berlin – wie geht das?

    Mit dem Niederlassungsfahrplan der KV Berlin bekommst du einen Wegweiser an die Hand, der hilft, an alles Wichtige im Vorfeld der Niederlassung zu denken – vom Planen der Finanzierung, den Niederlassungsvoraussetzungen bis hin zu gesetzlichen Anforderungen.

     

    Ärzte und Psychotherapeuten können auf verschiedene Weisen an der ambulanten Versorgung teilnehmen:

    • als niedergelassene Ärzte oder Psychotherapeuten
      • in einer Einzelpraxis
      • einer Praxiskooperation oder
      • in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ).
    • als angestellte Ärzte bei einem zugelassenen Vertragsarzt, im Rahmen des Job-Sharings, in einem MVZ oder in so genannten 311er-Einrichtungen, ehemaligen Polikliniken.

    Das Ziel zahlreicher Ärzte und Psychotherapeuten ist, sich als Vertragsärzte in freier eigener Praxis niederzulassen.

    Für eine Zulassung als Vertragsarzt brauchst du:

    • die Approbation als Arzt oder Psychotherapeut, außerdem bei Psychotherapeuten einen Abschluss an einem staatlich anerkannten Institut oder staatlicher Abschluss in einem der drei Richtlinienverfahren (Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie)
    • einen Eintrag im Arztregister der KV Berlin
    • einen schriftlichen Antrag auf Zulassung

    Die KV Berlin will Ärzten und Psychotherapeuten jederzeit und auf jeder Station des Weges in die eigene Praxis ein verlässlicher Partner sein.

  • Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin

    Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin vertritt die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber den Krankenkassen, aber auch gegenüber politischen Gremien und der Öffentlichkeit und versteht sich als Dienstleister für ihre Mitglieder, die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Berlin.

    Die KV bietet ihren Mitgliedern eine qualifizierte Beratung rund um Niederlassung, Praxisführung, Qualitätssicherung und Verordnungen sowie bei der Abrechnung der Leistungen an.

    Betriebswirtschaftliche Beratung

    Ob Neugründung einer Arztpraxis, effizientes Praxismanagement oder Steuerung des Praxiserfolgs: Die Betriebswirtschaftliche Beratung der KV Berlin steht für Fragen rund um die Niederlassung sowie deren wirtschaftliche Aspekte zur Verfügung.

    Angebote für Praxisgründer

    • individuelle Niederlassungs- und Praxisberatung
    • Erstellung von Business- und Liquiditätsplänen
    • Abgabe der fachlichen Stellungnahme bei Gründungzuschüssen
    • Hilfe bei der Zusammenstellung der zur Finanzierung notwendigen Unterlagen
  • Niederlassungstage

    Die Niederlassungstage der KV Berlin sind zweitägige Seminare (jeweils freitags/samstags) für niederlassungswillige Ärzte und Psychotherapeuten. Unter der Überschrift "Chancen – Rahmenbedingungen – Konzeption – Strategie" erhalten maximal 40 Teilnehmer detaillierte Informationen rund um die Existenzgründung.

    Das Referententeam besteht aus den betriebswirtschaftlichen Beratern der KV Berlin, Mitarbeitern der APO-Bank bzw. HypoVereinsbank sowie aus fachlich versierten Steuerberatern und Rechtsanwälten.

    Termine der nächsten Niederlassungstage 2017

    08./09.12.2017

  • KV Berlin unterwegs – Pilotprojekt mit Charité

    Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Start UP Entrepreneurship – Unternehmensgründung und -führung in der Medizin“ an der Charité gestaltet die KV Berlin seit 2014 ein dreistündiges Seminar zum Thema „Unternehmenskonzept Ärztliche Niederlassung“. Das Seminar richtet sich an Medizinstudierende des 7. Semesters.

    In einem ersten Block erhalten die Studierenden einen Überblick über die Aufgaben und Strukturen einer Kassenärztlichen Vereinigung. In einem zweiten Block informiert ein Mitarbeiter der Betriebswirtschaftlichen Beratung der KV Berlin über mögliche Wege zur Zulassung und in die Niederlassung, über verschiedene Beschäftigungsformen für ambulant tätige Ärzte, Varianten der Praxisführung, Verdienstmöglichkeiten und finanzielle Aspekte bei der Übernahme einer Praxis. In einem dritten Block schließlich berichtet ein in Berlin niedergelassener Arzt über seine persönlichen Erfahrungen mit der Niederlassung, Entscheidungen im Vorfeld und der Praxistätigkeit selbst.

    Das Wahlpflichtmodul der Charité ist ein Pilotprojekt, das auf Fortsetzung in kommenden Semestern angelegt ist. Die erste Veranstaltung 2017 fand bereits am 25. Januar statt, weitere Termine sind in Vorbereitung.

    Start-up Entrepreneurship an der Charité

    Wahlpflichtmodul 28: Start UP Entrepreneurship Unternehmensgründung & -führung in der Medizin

  • Weiterbildung Allgemeinmedizin

    Die Weiterbildung zur Erlangung einer Facharztanerkennung (bzw. Schwerpunkt- oder Zusatzbezeichnung) kann in den Praxen niedergelassener Vertragsärzte und in zugelassenen MVZ stattfinden.

    Die arbeitsrechtliche Form dieser Weiterbildung ist die Anstellung eines Weiterbildungsassistenten bei einem niedergelassenen Vertragsarzt, der die Ermächtigung der Ärztekammer zur Weiterbildung besitzt.

    Zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung fördern die Krankenkassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen die Weiterbildung in den Praxen niedergelassener Vertragsärztinnen und Vertragsärzte und in zugelassenen MVZ im Rahmen eines allgemeinmedizinischen oder auf die Weiterbildung in Allgemeinmedizin anrechnungsfähigen Weiterbildungsabschnittes durch einen Zuschuss zum Bruttogehalt der Ärzte in Weiterbildung. Voraussetzung ist die Antragstellung eines Praxisinhabers für die Förderung einer Assistentenstelle.

    Die Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin Berlin (KoStA) für Berlin unterstützt alle Ärztinnen und Ärzte, die an einer Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin interessiert sind und hilft dabei, die allgemeinmedizinische Weiterbildung strukturierter und organisierter zu gestalten.

    Auch die fachärztliche Weiterbildung kann gefördert werden.

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