Wichtige Zahlen und Statistiken

Auf dieser Seite erfährst du Wissenswertes über die Hintergründe der Arbeit als niedergelassener Arzt: Zahlen und Fakten, übersichtlich als Infografiken aufbereitet.

Im aktuellen Berufsmonitoring für Medizinstudierende zeigt sich klar, dass ein Großteil der angehenden Ärztinnen und Ärzte später in einer Arztpraxis arbeiten möchte. Viele können sich zudem eine Niederlassung vorstellen, jeder Zweite strebt eine Gemeinschaftspraxis an.

Für das Monitoring wurden rund 13.800 Medizinstudierende befragt. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt deutlich, wohin der Trend geht: Für den medizinischen Nachwuchs ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach wie vor der wichtigste Anspruch an das Berufsleben (94,6 Prozent).

Aber auch geregelte oder flexible Arbeitszeiten wünschen sich mehr als 80 Prozent der Studierenden. Die Ergebnisse von 2014 und von 2018 unterscheiden sich darin kaum. 

Klarer Wunsch nach Anstellung

Gleich 90 Prozent können sich vorstellen, angestellt zu arbeiten. Mehr als zwei Drittel würden das auch in einer ambulanten Arztpraxis tun. Die Studierenden haben häufig ein negatives Bild von den Arbeitsbedingungen in Kliniken. Knapp vier von fünf (78 Prozent) schreckt die hohe Arbeitsbelastung in den Krankenhäusern ab. Dies hat eine Erhebung der Vertretung der Medizinstudierenden ergeben. Davon profitiert nun der ambulante Sektor.

Der medizinische Nachwuchs kann sich nicht nur vermehrt vorstellen, angestellt zu arbeiten, sondern auch, in die hausärztliche Versorgung zu gehen.

Neuland Digitalisierung?

Die Studierenden beurteilen ihren eigenen Wissensstand zur Medizin 4.0 sehr zurückhaltend.

Wie bewerten die angehenden Ärztinnen und Ärzte die Digitalisierung an sich? Worin sehen Sie Vor- und worin mögliche Nachteile? Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Digitalisierung sich positiv auf Diagnose und Therapie auswirken kann, aber nicht das Arzt-Patienten-Verhältnis unterstützt.