Ein perfektes Match braucht manchmal nur einen Abend. Bei der »Landpartie« der KV Nordrhein treffen Praxisabgeber:innen auf junge Mediziner:innen mit dem Traum von der eigenen Praxis.
Wichtige Voraussetzungen für Ärzt:innen aus dem Ausland
In Deutschland praktizieren? Das brauchen Ärzt:innen mit ausländischer Qualifikation
In Deutschland gibt es zu wenig Ärzt:innen, insbesondere in ländlichen Regionen und in bestimmten Fachbereichen. Umso wichtiger ist es, dass sich auch Mediziner:innen aus dem Ausland entschließen, sich hier niederzulassen. Dafür müssen sie verschiedene Schritte und Anforderungen beachten.
Du hast deine Weiterbildung abgeschlossen und einen Sitz für deine Niederlassung in der Tasche? Dann geht es für dich jetzt an die Planung deiner Praxis – wir geben dir 7 Tipps, wie du deinen zukünftigen Arbeitsplatz ganz nach deinen Wünschen gestalten kannst.
»Das Wort ›Digitalisierung‹ ist Teil des Problems«
In der Praxis ermöglichen digitale Prozesse ein angenehmeres Arbeiten, findet Sebastian Winckler. Der Allgemeinmediziner hat sich vor zweieinhalb Jahren in Damp in Schleswig-Holstein niedergelassen und plädiert für mehr digitalen Mut in der Ärzteschaft.
Diese Erfahrung haben Ärzt:innen beim Start in die Niederlassung gemacht
Arbeiten, wie du es dir vorstellst: Die Niederlassung ist für viele Ärzt:innen ein Traum. Wir erzählen dir die Geschichte von drei Mediziner:innen, die sich ihren Wunsch von der Praxis erfüllt haben.
»Frauen in der Medizin verursachen Probleme? Im Gegenteil«
Einer Studie der Stiftung Gesundheit zufolge, schneiden Ärztinnen sowohl bei Patienten als auch bei ihren männlichen Kollegen in der Bewertung schlechter ab. Welche konkreten Erfahrungen machen Ärztinnen im Praxisalltag, zum Beispiel in der männerdominierten Hals-Nasen-Ohrenheilkunde? Dr. Ellen Lundershausen und Dr. Denise Lundershausen berichten.
Der Klinikalltag ist gerade für Assistenzärztinnen und -ärzte mitunter extrem stressig. Wie schaffst du es, den Stress zu bewältigen oder ihn möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen? Diese Strategien können dir helfen.
Der Weg zur Zulassung: Eintrag ins Arztregister, Standortsuche und Antrag an den Zulassungsausschuss
Zulassung
Ein Antrag fürs ganze Leben
Die Zulassung ist der erste Schritt auf dem Weg in die eigene Praxis. Nur zugelassene Ärzte dürfen gesetzlich krankenversicherte Patienten ambulant behandeln und Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen.
»Die Ergebnisse aus der Pathologie liegen vor – es handelt sich um Mord.« Wer Krimis liebt, kennt diese Sätze bestimmt. Das Problem: Korrekt ist das oft nicht, was die »Experten« in Tatort und Co. von sich geben. Doch warum versetzen Drehbuchautoren die Fachärztinnen und -ärzte regelmäßig an falsche Arbeitsplätze? Wir gehen mit Dr. Katrin Schierle, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, auf Spurensuche.
Wie viele gesetzlich Versicherte kann ein Arzt betreuen? Und wie viele gesetzlich Versicherte betreut er tatsächlich? Die Bedarfsplanung sorgt dafür, dass die Patientenversorgung auch morgen sichergestellt ist.
Bedarfsplanung
Wie viele Ärzte braucht das Land?
Wie viele Arztsitze es in den Regionen gibt, regelt die sogenannte Bedarfsplanung. Sie ist ein wichtiges Steuerungsinstrument, um eine ambulante medizinische Versorgung flächendeckend vorhalten zu können. Sie trägt dazu bei, dass sich die Ärzte möglichst dort niederlassen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Doch wie wird der Bedarf festgestellt?
»Der Bedarf an Hausärzten ist besonders auf dem Land groß«, sagt Mareile Mattfeldt
Existenzgründung
»Die Chancen sind deutlich größer als die Risiken«
Wie groß ist das Risiko? Wo lohnt sich eine Niederlassung? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wer sich als Arzt selbstständig machen möchte, hat oft viele Fragen. Mareile Mattfeldt von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen beantwortet sie. Sie berät Niederlassungswillige in der Bezirksstelle Oldenburg und gibt Existenzgründerseminare. Ein Interview.
Drei Uhr nachts. Ein Krankenwagen fährt ein. Der Patient befindet sich in kritischem Zustand – oder nicht? Lisa von Parzotka-Lipinski arbeitet seit zwei Jahren als Assistenzärztin im St. Barbara Hospital in Gladbeck. Im 24-Stunden-Dienst verantwortet sie von 16 Uhr bis 8 Uhr morgens die Notaufnahme der Inneren Medizin. Häufig bescheren ihr aber Bagatellfälle schlaflose Nächte.
Dr. Zrinka Shameska hatte den Wunsch, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Eine Anstellung in einer niedergelassenen Praxis war da naheliegend. Aber ist das überhaupt das Richtige für die junge Mutter? Mit dem Herforder Hausarztprojekt der KV Westfalen-Lippe hat sie es herausgefunden.