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## Schriften

Lexend

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ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
abcdefghijklmnopqrstuvwxyz
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Catamaran

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## Headlines

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H2: Überschrift 2

H3: Überschrift 3

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# Inhaltselemente

## Teaser Container

### Artikel Doorpage Ansicht 50% - 50%

Dieses Container Element kann zwei Teaser vom Typ “Doorpage Artikel Teaser” nebeneinander platzieren. 

In den Eigenschaften des Elements kann über “Teaser Erscheinungsbild (Farbkombination)” die Farbkombination ausgewählt werden.

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## Kachel Slider

## News Slider

News Slider

Junge Studierende stehen gemeinsam in einer Gruppe zusammen und unterhalten sich.

Cottbus bekommt Uni-Klinik

Brandenburg investiert in die medizinische Zukunft: Der Landtag hat den Weg für die erste Universitätsmedizin des Landes freigemacht.

Greift eine Schlange an, hinterlässt sie auf der Haut zwei blutige Bissspuren.

Selbstversuch mit Schlangengift

Ein US-Amerikaner hat sich über 16 Jahre hinweg systematisch von den giftigsten Schlangen der Welt beißen lassen, um eine mögliche Immunität gegen deren Gift zu entwickeln.

Auf einem PC-Bildschirm sind mehrere Ärzt:innen zu sehen, die gemeinsam an einem digitalen Seminartermin zur Praxisführung teilnehmen.

Management Akademie für die Niederlassung

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg bietet ein umfangreiches Seminarprogramm mit zahlreichen Fortbildungen rund um die Niederlassung.

Eine junge Frau sitzt am Küchentisch und nutzt die App iCan an ihrem Smartphone.

Chatbot als Therapiebegleiter

Es gibt ein neues Versorgungsangebot für junge Menschen mit Depressionen. Die Universität Greifswald erprobt mit zahlreichen Partnern ein besonderes Programm mit dem Namen „intelligente, Chatbot-assistierte ambulante Nachsorge“, kurz iCAN.

Eine Gruppe Menschen steht in einem Konferenzraum zusammen und tauscht sich in einem lockeren Gespräch aus.

#FokusVersorgung

Unter dem Motto »Gemeinsam Versorgung stärken« hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) ihre neue, hessenweite Veranstaltungsreihe #FokusVersorgung auf den Weg gebracht.

Ein Patient mit Sauerstoffmaske auf einem Krankenhausbett

Narkose-Pioniere

Ein Zahnarzt, ein Chirurg und ein bewusstloser Patient – klingt nach dem Beginn eines schlechten Witzes, war aber der Startschuss für eine medizinische Revolution. Vor rund 200 Jahren zeigte William Thomas Green Morton der staunenden Fachwelt, dass Operat

## News/Termine

Förderungen

Eine Studentin in der Klinik.

Förderung für die hausärztliche Versorgung in Berlin

Die KV Berlin bietet eine einmalige Anschubfinanzierung von bis zu 60.000 Euro für Neuniederlassungen und bis zu 20.000 Euro für Praxisübernahmen an, um die hausärztliche Versorgung langfristig zu sichern.

Investitionskostenzuschüsse in Mecklenburg-Vorpommern

Die KVMV unterstützt die Niederlassung von Hausärzten mit Investitionskostenzuschüssen von bis zu 125.000 Euro.

ZuZ-Förderung in Baden-Württemberg

Die KV Baden-Württemberg fördert innovative Maßnahmen für die Praxis mit bis zu 60 % der Gesamtkosten (maximal 20.000 Euro).

Termine

26. February

Connected Health Brandenburg 2025 (#CHB25)

Ort: Potsdam, KV Brandenburg

04. March

Alltagsfragen zur Hygiene: Ein Erfahrungsaustausch für medizinisches Personal

Ort: Münster, KV Westfalen-Lippe

21. March

Zulassung, Niederlassung, Kooperationsformen

Ort: Webinar, KV Hessen

## Akkordeon

»Wie viel Arbeit bleibt, wenn die Patienten nach Hause gehen«: Sebastian Schulz, ehemaliger Seminarteilnehmer, berichtet.

Sebastian Schulz ist Student an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Wintersemester 2014/2015 hat er am Seminar »Arzt und Unternehmer« teilgenommen. Seither engagiert er sich ehrenamtlich im Studententeam, das zum Beispiel die Experten einlädt und das Kurskonzept mitgestaltet. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen.

»Vor diesem Seminar wusste ich kaum, was Niederlassung bedeutet. Natürlich war ich selbst schon mal als Patient beim Arzt. Doch die Famulaturen hatte ich vor allem im Krankenhaus absolviert. Später erst habe ich dann ein Blockpraktikum und eine Famulatur beim Allgemeinmediziner gemacht. Doch selbst dort merkt man kaum, was hinter dem unternehmerischen Aspekt steckt – wie viel Arbeit noch bleibt, nachdem wir als Praktikanten oder Patienten nach Hause gehen.«

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Unterschiede zur deutschen Klinik

Während die meisten Tourist:innen auf den Seychellen nur die Strände, Korallenriffe oder den Regenwald kennenlernen, stand für Laura tagsüber die Arbeit in der hiesigen Chirurgie an. Der erste Eindruck: »Obwohl die Seychellen in Afrika nicht zu den ärmsten Regionen gehören, ist der Vergleich zur EU natürlich deutlich. Vor allem, was Hygiene angeht, da fehlt es hier und da schon an gewissen Standards«, beschreibt die Nachwuchsärztin.

Krankenhaus ganz anders

Im Krankenhaus zum Beispiel gibt es auf den Stationen keine Türen, keine Fenster. Die einzelnen Betten sind durch Laken abgetrennt, die zumeist aber nicht zugezogen werden. »Nur, wenn Visite ist oder Ärzt:innen zur Behandlung kommen, werden die Stoffe geschlossen. Privatsphäre geht anders«, erzählt Laura. Auch ziehen die offenen Flure das ein oder andere Tier ins Krankenhaus. »Ob Insekten, Vögel oder andere Tiere, das ist dort keine Seltenheit«, weiß Laura und fügt an: »Ein Bereich, der in Deutschland zwei bis drei Patient:innen beherbergt, wird auf den Seychellen für acht Menschen benutzt. Das stört aber niemanden bzw. kennen die Leute das ja nicht anders. Für Tourist:innen, die behandelt werden müssen, ist das schon erstmal ein Schock.«

Kreative Mediziner:innen gefragt

Während auf der Station die Hygienestandards mit denen in der Heimat nicht vergleichbar waren, sah es im OP schon anders aus. »Ich habe erst gedacht, dass es dort bestimmt ähnlich wie im Rest des Krankenhauses aussieht, aber das stimmte nicht. Das kam dem OP in Deutschland schon näher«, berichtet Laura. Allerdings sind die Ressourcen vor Ort viel geringer als in deutschen Kliniken und die Technik hängt um einige Jahre zurück. Das macht die Ärzt:innen dort aber vor allem kreativer. »Wenn wir keine Schienen hatten für einen Gips, muss man sich zu helfen wissen. Wie dort Verbände manchmal improvisiert werden müssen, das war spannend. Und ich habe großen Respekt davor«, sagt die Rheinländerin.

Seychellois studieren Medizin im Ausland

Während ihrer Arbeit und Freizeit hat Laura viel mit einheimischen Student:innen und Ärzt:innen unternommen: »Zum Glück wird dort hauptsächlich Englisch gesprochen, aber ich habe auch ein paar Wörter Kreol gelernt.« Da es auf den Seychellen keine Möglichkeit gibt, Medizin zu studieren, gehen die meisten Seychellois, die Einwohner:innen der Seychellen, ins Ausland. »Entweder studieren die jungen Menschen dann in Ägypten, Indien oder auch in der EU. Wer gute Noten hat, wird vom Staat gefördert, verpflichtet sich aber gleichzeitig für einige Zeit in der Heimat im Krankenhaus zu arbeiten.«

Weitere Auslandsstation geplant

Zurück in Deutschland, plant Laura schon wieder ihre nächste Auslandsstation. »Ich möchte auf jeden Fall noch einmal im Ausland arbeiten, vielleicht ein Wahltertial in der Schweiz machen.«

Niederlassung als Option

Und ihre Pläne als Ärztin? »Ich bin sehr handwerklich interessiert, deshalb kann ich mir momentan sehr gut eine Stelle als Chirurgin vorstellen. Speziell die Arbeit als plastische Chirurgin reizt mich, denn dann hat man neben der Arbeit im Krankenhaus immer noch die Option eine Praxis zu eröffnen.« Das ist der angehenden Ärztin wichtig: »Ich bin jetzt jung, fit und kann in der Klinik viele wertvolle und wichtige Erfahrungen sammeln. Aber was ist mit 40? Eventuell hat man Familie, möchte die Schichten im Krankenhaus nicht mehr, dann ist eine Niederlassung eine perfekte Alternative.«  

 

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Über die Autor:innen

Das Redaktionsteam der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ist die Dachorganisation aller 17 Kassenärztlichen Vereinigungen und vertritt die Interessen von Vertragsärzt:innen und Psychotherapeut:innen auf Bundesebene. Auf »Lass dich nieder!« gibt das Redaktionsteam Medizinstudierenden nützliche Tipps rund ums Studium und teilt Erfahrungen und Fakten rund um die ärztliche Niederlassung.