Die politischen Beschlüsse sind gefasst, fünf Millionen Euro Anschubfinanzierung bewilligt. Starten soll der erste Jahrgang mit 50 Plätzen, langfristig sind insgesamt bis zu 500 vorgesehen.
Der Studiengang soll praxisnah sein und eng mit lokalen Kliniken kooperieren. Vorbild soll die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) sein: Wie dort wird das Studium jedoch Studiengebühren kosten. An der MHB sind es 118.000 Euro für sechs Jahre.
Der AStA der Uni Osnabrück kritisiert, dass solche Summen das Studium nur für Menschen aus wohlhabenden Elternhäusern zugänglich machen. Um dem entgegenzuwirken, hat der Stadtrat beschlossen, dass mindestens jeder zweite Studienplatz über Stipendien finanziert werden soll.