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Viele Thüringer Landkreise vergeben eigene Stipendienprogramme für Studierende der Humanmedizin. Gefördert werden diejenigen, die nach Studium und Weiterbildung mindestens drei bis fünf Jahre als Hausärzt:in oder im Gesundheitsamt der Region arbeiten wollen.

Wer wird gefördert?

Kommunale Stipendien richten sich an Medizinstudierende aller Studienjahre. Bewerben kann sich, wer an einer deutschen Uni (oder EU-weit mit Anerkennung in Deutschland) eingeschrieben ist und noch keine vergleichbaren Förderungen nutzt. Die Bewerbungsfrist variiert je nach Kreis. Meist reicht eine schriftliche Bewerbung inklusive Motivationsschreiben und Nachweis der Immatrikulation.

Was bieten die Programme?

Finanziell unterscheiden sich die Stipendien je nach Landkreisen. Ein Überblick in Kurzform undgenaue Details finden sich auf den Websites der Landkreise bzw. Städte:

  • Landkreis Sonneberg: Vergibt pro Jahr zwei Stipendien. Zuschuss von 300 €/Monat, längstens fünf Jahre, ab Wintersemester 2024/25. Im Gegenzug mindestens drei Jahre hausärztliche Tätigkeit im Kreis.
  • Stadt Gera: Vergibt drei Stipendien. Zuschuss von 750 €/Monat für bis zu fünf Jahre. Danach Übernahme/Gründung einer Hausarztpraxis für fünf Jahre.
  • Landkreis Altenburger Land: Zwei Stipendien jährlich für Studierende der Humanmedizin, beginnend mit dem Wintersemester 2024/2025 für die nächsten fünf Jahre jährlich, verbunden mit anschließender hausärztlicher Praxisgründung oder -übernahme für mindestens vier Jahre.
  • Kyffhäuserkreis: Vergibt bis zu vier Stipendien jährlich. Zuschuss von 500 €/Monat bis zu fünf Jahre, für Humanmediziner:innen, die sich verpflichten, für fünf Jahre im Kreis tätig zu sein.


Diese Programme verbinden die Förderung mit klaren Perspektiven: Wer später vor Ort arbeitet, profitiert nicht nur finanziell, sondern unterstützt auch aktiv die Versorgung in ländlichen Regionen.

Die Vorteile: Mit einem kommunalen Stipendium können Medizinstudierende früh Fuß in der Region fassen. Und der Förderbetrag hilft dir dabei, dich noch stärker auf dein Studium konzentrieren zu können. Außerdem erhalten Stipendiat:innen früh Einblicke in die Versorgungsstrukturen vor Ort.

 

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