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Nach einem Rückgang in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Videosprechstunden 2024 wieder gestiegen: 711.000 digitale Termine bedeuten einen Zuwachs von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gerade bei unkomplizierten Anliegen wie zum Beispiel Besprechung von Befunden entfällt für Patient:innen der Aufenthalt in vollen Wartezimmern. Den größten Anteil digitaler Sprechstunden verzeichneten die Allgemeinmedizin und Psychotherapie.

Zu diesem Ergebnis kam das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Bei einer bevölkerungsrepräsentativen telefonischen Umfrage wurden bundesweit 2.052 Personen ab 18 Jahren befragt.

Potenzial für flexible Versorgung

68 Prozent der befragten Personen können sich vorstellen, zukünftig eine ärztliche Videosprechstunde zu nutzen. Die analoge Sprechstunde bleibt aber weiterhin die erste Wahl für komplexe Fälle. 

Seit April 2025 ist die Anzahl der Untersuchungen und Behandlungen in der Videosprechstunde nicht mehr begrenzt. Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen können mehr bekannte Patient:innen ausschließlich per Video versorgen.
 

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