Unterstützung

Fördermöglichkeiten im Studium

Schon im Studium fördern die Kassenärztlichen Vereinigungen den Medizinernachwuchs – zum Beispiel in der Famulatur oder im Praktischen Jahr. Mehr erfährst du, wenn du deine Region auswählst und anklickst.

  • Baden-Württemberg

    Eine vier- oder achtwöchige Famulatur in einer haus- oder fachärztlichen Praxis wird in Baden-Württemberg mit einem Zuschuss von 160 Euro pro Monat gefördert: Die Kassenärztliche Vereinigung unterstützt Vertragsarztpraxen mit dieser Summe, diese zahlen das Taschengeld an die Studierenden aus (max. zwei Monate, also 320 Euro Fördergeld).

    Praktisches Jahr Allgemeinmedizin
    Im Zuge des Programms Ziel und Zukunft (kurz: ZuZ) gibt's Fördergeld für den hausärztlichen Nachwuchs. Die KVBW unterstützt künftig das Praktische Jahr (PJ) von Studierenden in akkreditierten akademischen Lehrpraxen mit 595 Euro pro Monat für die Dauer des Wahl-Tertials (maximal vier Monate, also 2.380 Euro Fördergeld).

  • Bayern

    Medizinstudierende, die ihre Famulatur in einer bayerischen Haus- oder Facharztpraxis auf dem Land absolvieren, können sich für eine Förderung in Höhe von 500 Euro bewerben. Weitere Zuschläge von bis zu 200 Euro gibt es, wenn sich die Praxis in einem unterversorgten oder drohend unterversorgten Planungsbereich befindet. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen eine zusätzliche Fahrtkostenpauschale zu erhalten, sodass sich die maximale Fördersumme auf bis zu 850 Euro erhöht.

    Das Besondere: Auch bis zu vier Wochen nach Ende der absolvierten Famulatur können die Medizinstudierenden noch rückwirkend eine Förderung erhalten. Alle Details zu den Förderbedingungen und das Antragsformular sind auf der Homepage der KVB zu finden.

  • Berlin

    Die einmonatige Famulatur in einer Praxis in Berlin wird auf Antrag mit bis zu 153,40 Euro pro Monat bzw. 38,35 Euro pro vollendete Woche gefördert.

  • Bremen

    Die Famulatur in einer Arztpraxis im Land Bremen wird mit 160 Euro pro vollem Monat über maximal zwei Monate gefördert.

    Ansprechpartnerin ist Krassimira Marzog bei der KV Bremen, Telefon 0421 3404-333.

  • Brandenburg

    Die vierwöchige Famulatur in einer Arztpraxis im Land Brandenburg wird mit 250 Euro monatlich gefördert.

    Das Blockpraktikum in einer Arztpraxis im Land Brandenburg wird mit 120 Euro gefördert. 

    Ansprechpartnerinnen für alle drei Angebote sind Christiane Völkel,  Telefon 0331 2309-326, und Elisabeth Lesche, Telefon 0331 2309-267, bei der KV Brandenburg. 

  • Hamburg

    Die KV Hamburg unterstützt die Famulatur in einer Hamburger Arztpraxis mit 150 Euro monatlich, für maximal zwei Monate. Um diese Förderung erhalten zu können, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, die du dem Merkblatt entnehmen kannst.

    Ansprechpartnerinnen sind Jolanta Schibitzki, Telefon 040 22 802-446 und Sonja Schütt, Telefon 040 22 802-626, bei der KV Hamburg.

  • Hessen

    Die KV Hessen fördert im Auftrag des Landes Medizinstudierende, die sich im Rahmen ihrer Famulatur für eine hausärztliche Vertragsarztpraxis gemäß § 73 Abs. 1a SGB V in einer ländlichen Region Hessens entscheiden. Die maximale Förderdauer für den Famulus beträgt zwei Monate in der hausärztlichen Vertragsartpraxis. Mehr Infos zur Förderung der Famulatur gibt es hier.

    Darüber hinaus fördert die KV Hessen im Praktischen Jahr das Wahltertial in einer akkreditierten akademischen Lehrpraxis mit 2.380 Euro insgesamt für die Dauer von vier Monaten. Mehr Infos zu den Bedingungen findest du hier.

    Bei Fragen kannst du dich an die Abteilung Qualitätsförderung der KV Hessen wenden, Telefon 069 24741-6690.

  • Mecklenburg-Vorpommern

    Die Famulatur in einer hausärztlichen Praxis in Mecklenburg-Vorpommern wird mit 250 Euro im Monat gefördert. Eine anteilige Auszahlung des Zuschusses ist möglich.

  • Niedersachsen

    Medizinstudierende, die ihre Famulatur in der Praxis eines zugelassenen Kassenarztes oder in einem MVZ in Niedersachsen absolvieren, können dafür 400 Euro finanzielle Unterstützung erhalten – allerdings nur in Regionen, für die die KVN einen »besonderen Besetzungsbedarf« ermittelt hat. Wo das der Fall ist, erfährst du bei der Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin und fachärztlicher Nachwuchs.

    Ein Tertial des Praktischen Jahrs in der Allgemeinmedizin wird in Niedersachsen über einen Zuschuss finanziell gefördert.

    Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen vermittelt Patenschaften zwischen Studierenden und niedergelassenen Ärzten.

    Ansprechpartner für beide Angebote ist Thilo von Engelhardt bei der KV Niedersachsen, Telefon 0511 380-3335.

  • Nordrhein

    Ein Abschnitt des Praktischen Jahrs in einer allgemeinmedizinischen Praxis in Nordrhein wird über maximal vier Monate mit einem Stipendium von 600 Euro monatlich gefördert. Maximal 100 angehende Ärztinnen und Ärzte können sich jährlich bei der KV Nordrhein um das Stipendium bewerben.

    Ansprechpartnerinnen sind Iris Siemons, Telefon 0211 5970 -8153, und Maike Rettig, Telefon 0211 5970 -8165, bei der KV Nordrhein. 

  • Rheinland-Pfalz

    PJ-Tertial Allgemeinmedizin

    Im Rahmen des Praktischen Jahres (PJ) fördert die Stiftung Perspektive Hausarzt akademische Lehrpraxen von Medizinstudierenden, die sich für das Wahltertial Allgemeinmedizin entschieden haben. Die Studierenden selbst werden vom Land Rheinland-Pfalz mit einer Ausbildungsbeihilfe unterstützt.

    Mit der Förderung will man erreichen, dass sich mehr Absolventen zu einer Weiterbildung in der Allgemeinmedizin entschließen und später in der hausärztlichen Versorgung tätig werden. Lehrpraxen wiederum sollen einen Anreiz erhalten, sich für die Ausbildung dieser Studierenden besonders zu qualifizieren und zu engagieren.


    Famulatur

    Hausärztlichen Nachwuchs zu gewinnen, ist für uns, die KV RLP, ein wesentliches Ziel. Als eine Maßnahme haben wir bereits 2013 ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das Famulanten in rheinland-pfälzischen Hausarztpraxen finanziell unterstützt. Bis zu zwei Famulaturmonate fördern wir mit jeweils 500 Euro. Abgedeckt werden soll der Aufwand für Anfahrt und Unterkunft insbesondere in ländlichen und schwächer versorgten Regionen.

  • Saarland

    Die KV Saarland fördert die ambulante Famulatur mit 250,00 Euro. Die Förderung wird für den Wahlbereich der ambulanten Krankenversorgung gezahlt, vorausgesetzt die hausärztliche Pflichtfamulatur wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.

    Praktisches Jahr im Wahlbereich Allgemeinmedizin - wie DU es willst

    Wusstest du, dass wir dir helfen können eine passende akademische Lehrpraxis für den Wahlbereich Allgemeinmedizin zu finden? Wenn du beispielsweise nach einer Praxis mit palliativem Schwerpunkt im Raum Saarbrücken suchst, können wir dir dank der engen Kooperation mit dem Lehrstuhl Allgemeinmedizin dabei aktiv helfen. Zusätzlich zahlen wir dir für den viermonatigen Wahlbereich in der Allgemeinmedizin insgesamt 2.000,00 Euro.

    Weitere Infos auf der Nachwuchs-Seite der KV Saarland.
    Ansprechpartnerin ist Frau Kerstin Häffner, 0681-99 83 70

  • Sachsen

    Mit dem Modellprojekt »Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen« fördert die Kassenärztliche Vereinigung Abiturienten auf dem Weg zum Mediziner. 20 Abiturienten haben im Rahmen der Förderung erstmals im Wintersemester 2013/14 den deutschsprachigen Studiengang Humanmedizin an der ungarischen Universität Pécs begonnen. Ihnen werden die Studiengebühren für die Dauer der Regelstudienzeit finanziert. Im Gegenzug verpflichten sie sich, im Anschluss die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu absolvieren und für mindestens fünf Jahre als Hausarzt in Sachsen außerhalb der Städte Chemnitz, Dresden, Leipzig und Radebeul zu arbeiten.

    Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt zukünftige Hausärzte in Sachsen mit einer Ausbildungsbeihilfe. Bis zu 20 Medizinstudierende bundesweit werden mit monatlich 1.000 Euro gefördert, wenn sie sich bereiterklären, nach abgeschlossenem Medizinstudium eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu absolvieren und anschließend als Hausarzt in Sachsen außerhalb der Städte Chemnitz, Dresden, Leipzig und Radebeul zu arbeiten.

    Ein Tertial des Praktischen Jahrs in der Allgemeinmedizin wird in Sachsen finanziell gefördert. 

    Ansprechpartnerin für die drei Programme ist Carolin Franz bei der Landesgeschäftsstelle der KV Sachsen, Telefon 0351 8290 -657.

  • Sachsen-Anhalt

    Die ambulante Famulatur bei einem Arzt mit vollem Versorgungsauftrag wird in Sachsen-Anhalt mit 200 Euro im Monat über maximal zwei Monate gefördert. Der ausbildende Arzt und der Studierende erhalten gleichermaßen einen Zuschuss.

    Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt fördert Medizinstudierende im dritten bis sechsten Studienjahr bundesweit, wenn sie sich bereiterklären, nach Abschluss ihrer Weiterbildung in Regionen mit Versorgungsbedarf eine ambulante Tätigkeit aufzunehmen. Das Angebot richtet sich hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, an angehende Hausärzte. Die Höhe der Förderung beträgt im dritten Studienjahr 200 Euro monatlich, im vierten 300 Euro monatlich, im fünften 500 und im sechsten 700 Euro monatlich.

    Studierende an den Universitäten Sachsen-Anhalts, die am Programm für die Klassen der Allgemeinmedizin teilnehmen, werden über die gesamte Regelstudienzeit mit 800 Euro monatlich gefördert.

    Für Blockpraktika, die in einer allgemeinmedizinischen Lehrpraxis absolviert werden, bestehen ebenfalls Möglichkeiten einer Förderung.

    Voraussetzung ist, dass sich die Praxen nicht in den Städten Magdeburg und Halle befinden. Die Höhe der Förderung beträgt 150 Euro, sofern die Praxis für das Blockpraktikum außerhalb der Universitätsstadt, aber innerhalb eines Radius von 20 km zur Universität liegt. Die Förderung beträgt 250 Euro, sofern der Praxissitz für das Blockpraktikum außerhalb der Universitätsstadt und außerhalb eines Radius von 20 km liegt.

    Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt fördert die Absolvierung des allgemeinmedizinischen Tertials im Praktischen Jahr in anerkannten Lehrpraxen der Universitäten Magdeburg und Halle. Der Studierende kann 597 Euro/Monat erhalten.

    Ansprechpartnerin zu allen aufgezeigten Fördermaßnahmen ist Christin Richter bei der KV Sachsen-Anhalt, Telefon 0391 627-6446

     

  • Schleswig-Holstein

    Die KVSH fördert Medizinstudenten der Universitäten Kiel und Lübeck und des UKE mit einem Fahrtkostenzuschuss, wenn diese ein Blockpraktikum im Fach Allgemeinmedizin außerhalb der Universitätsstädte in Schleswig-Holstein absolvieren. Der Zuschuss beträgt 20 Cent/km (Hin- und Rückfahrt). Auch Fährkosten, Parkplatzgebühren und ähnliche Kosten, die sich aus einer besonderen Lage der Lehrpraxis ergeben, werden in voller Höhe erstattet.

    Die Famulatur in einer Praxis in Schleswig-Holstein wird unabhängig von der gewählten Fachrichtung mit 200 Euro pro Monat über maximal zwei Monate gefördert.

    Ansprechpartnerin Famulatur: Nicole Geue, 04551 883 303
     
    Ein Abschnitt des Praktischen Jahrs im Wahlfach Allgemeinmedizin wird in Schleswig-Holstein mit 100 Euro pro Woche über maximal 16 Wochen gefördert.
     
    Ansprechpartnerinnen Blockpraktikum + Praktisches Jahr:
    Sabrina Pingel, 04551 883 384 und Renate Tödt, 04551 883 358,

  • Thüringen

    Famulaturabschnitte in einer ärztlichen Praxis oder in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung werden im Freistaat Thüringen mit 250 Euro pro Monat für maximal zwei Monate gefördert.

    Das allgemeinmedizinische Wahltertial des Praktischen Jahrs wird mit 250 Euro monatlich für maximal vier Monate gefördert, sofern es in einer allgemeinmedizinischen Praxis im Freistaat Thüringen absolviert wird.

    Ansprechpartnerinnen für beide Angebote sind Antje Görnhardt und Monja Schenke bei der Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung in Thüringen, Telefon 03643 559 -950. Du kannst dich auch an den Ärztescout an der Uni Jena wenden: Christin Walther hat ihr Büro im Universitätsklinikum Jena; Bachstr. 18 (Haus 1, Raum 305); telefonisch ist sie unter 03641 9-33472 erreichbar.

  • Westfalen-Lippe

    Medizinstudenten der Uni Bochum, Münster, Witten/Herdecke oder Duisburg-Essen, die ihre Famulatur in einer hausärztlichen Praxis oder einer Praxis der allgemeinen fachärztlichen Versorgung in einer ländlichen Region in Westfalen-Lippe absolvieren, bekommen bis zu 400 Euro monatlich in einer Hausarztpraxis (bis zu 200 Euro in einer allgemeinen fachärztlichen Praxis) für maximal zwei Monate. Eine Liste mit den geförderten Praxen findest du unter www.praxisstart.info in der Rubrik Förderung/Studium.

    Ansprechpartner: Service-Center, Telefon 0231 9432 1000.


    60 angehende Mediziner, die in Nordrhein-Westfalen studieren und sich im Wahlbereich innerhalb des Praktischen Jahrs für das Fach Allgemeinmedizin entscheiden, werden mit insgesamt 2.400 Euro pro Studierendem gefördert.

    Ansprechpartnerin ist Ines Dickmann (Abteilung Praxisberatung) bei der KV Westfalen-Lippe, Telefon 0231 9432 -9400.