Zahlen & Fakten
Infografiken

Wichtige Zahlen und Statistiken

Auf dieser Seite erfährst du Wissenswertes über die Hintergründe der Arbeit als niedergelassener Arzt: Zahlen und Fakten, übersichtlich als Infografiken aufbereitet.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wollte es genau wissen. In einer groß angelegten Befragung hat sie 2012 niedergelassene Ärzte telefonisch interviewen lassen. Dabei zeigte sich: Der Arztberuf ist nicht nur gesellschaftlich hoch angesehen, auch die Ärzte selbst sind mit ihrer Berufswahl zufrieden. Mehr als 90 Prozent aller niedergelassenen Ärzte sind der Ansicht, dass ihre Arbeit nützlich und sinnvoll ist – und dass sie Spaß macht. Die Infografik informiert darüber, wie niedergelassene Ärzte verschiedene Aspekte ihrer beruflichen Tätigkeit einschätzen. Übrigens ist die Zufriedenheit mit ihrem Beruf bei Ärzten deutlich höher als im Bevölkerungsschnitt. 

  

Im Schnitt arbeiten Ärzte in der ambulanten Versorgung knapp 55 Stunden wöchentlich. Doch nur drei Viertel dieser Zeit widmen sie wirklich ausschließlich ihren Patienten – in Form von Sprechstunden, Hausbesuchen und Bereitschaftsdiensten. Die restliche Arbeitszeit entfällt auf Verwaltungstätigkeiten, Fortbildungen und anderes. Die Grafik zeigt, welche Tätigkeiten wie viel Prozent der Gesamtarbeitszeit niedergelassener Ärzte in Anspruch nehmen. 

Datenquelle ist auch hier die Ärzteumfrage der KBV.

  

Die Bezahlung war ebenfalls ein Thema der Umfrage. Die gute Nachricht: Die Mehrheit der Befragten ist mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden. Ganz gleich, ob Haus- oder Fachärzte, mehr als die Hälfte der Befragten ist »eher zufrieden« oder sogar »sehr zufrieden«. Diese Werte decken sich übrigens mit dem Bundesdurchschnitt aller Berufsgruppen. 

 

Ärzte können sich mit einer Einzelpraxis niederlassen oder Mitglied eines Teams werden – in einer Gemeinschaftspraxis oder einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ). Fast 60 Prozent der in Deutschland niedergelassenen Ärzte arbeiten in einer Einzelpraxis, die restlichen Ärzte verteilen sich zu 18 Prozent auf MVZs und 82 Prozent auf Gemeinschaftspraxen. Im Schnitt arbeiten in einer Gemeinschaftspraxis zwei bis drei Ärzte. Wenn man nach Einrichtungen geht, haben die Einzelpraxen sogar einen Anteil von fast 80 Prozent. 

 

Nicht jeder Arzt möchte sich selbstständig machen – für manche ist es auch attraktiv, die finanzielle Sicherheit einer Festanstellung zu genießen. Die Zahl der Anstellungen hat in den letzten Jahren merklich zugenommen. Von 2008 bis heute hat sie sich nahezu verdoppelt. Trotzdem ist die Mehrzahl der Ärzte – 92 Prozent – selbstständig tätig.

 

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat im Jahr 2013 mehr als 5.000 Versicherte nach ihren Erfahrungen befragt. Die gute Nachricht: Mehr als 90 Prozent der Patienten haben Vertrauen zu ihrem Arzt und sind von seiner Fachkompetenz überzeugt. Das kann sich sehen lassen. Und es zeigt, dass die ärztliche Versorgung in Deutschland funktioniert.